arrow-right-circle Created with Sketch Beta. Blog, Gewaltfreie Kommunikation (GFK)

Gewaltfreie Kommunikation beginnt mit einem Blick nach innen.

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(Blog auf Linkedin, verfasst für www.gewaltfrei.at im August 2026)

Frieden entsteht nicht allein in unseren Herzen und auch nicht allein durch politische Veränderungen. Beides gehört untrennbar zusammen.

Gewaltfreie Kommunikation beginnt mit einem Blick nach innen.


Sie lädt uns ein, die Stimmen in uns zu erkennen, die urteilen, beschämen, vergleichen oder kontrollieren. Diese Muster sind selten einfach „unsere“. Sie sind Ausdruck einer Kultur, die auf Trennung, Konkurrenz und Macht über andere aufgebaut ist.
Wenn wir lernen, diesen inneren Dialog mit Mitgefühl zu verwandeln, schaffen wir die Grundlage für andere Beziehungen – zu uns selbst, zu den Menschen um uns und zur Welt.

Marshall Rosenberg erinnert uns daran, dass individuelles Bewusstsein allein nicht genügt.
Solange gesellschaftliche Strukturen Ungleichheit, Ausgrenzung und Gewalt hervorbringen, werden Menschen immer wieder in Muster gedrängt, die Verbindung erschweren. Gewaltfreie Kommunikation ist deshalb auch eine Praxis gesellschaftlicher Verantwortung.

Es braucht den Mut, nach innen zu lauschen – und den Mut, nach aussen zu handeln. Für Strukturen, die Teilhabe ermöglichen. Für Bildung, die Empathie stärkt. Für Gemeinschaften, in denen Macht und Vernatwortung geteilt wird. Für eine Kultur, die Bedürfnisse ernst nimmt und die Würde jedes Menschen schützt.

Darin liegt für uns die eigentliche Kraft der Gewaltfreien Kommunikation:
Sie verbindet innere Transformation mit äußerem Wandel. Sie erinnert uns daran, dass persönliches Wachstum und gesellschaftliche Gerechtigkeit keine Gegensätze sind, sondern einander bedingen. Eine Welt, die für alle funktioniert, entsteht dort, wo wir beides gleichzeitig in den Blick nehmen.

Wir erleben wie sich nicht nur unser persönlicher Umgang miteinander verändert, wenn wir in der Haltung der Gewaltfreien Kommunikation bleiben, sondern auch die Frage, wie wir Organisationen, Gemeinschaften und gesellschaftliche Systeme so gestalten, dass sie Kooperation, Gleichwertigkeit und gegenseitige Fürsorge ermöglichen.

Ich bin gerne Trainerin für Gewaltfreie und Bewusste Kommunikation im Netzwerk Gewaltfreie Kommunikation. Es macht soviel Sinn.

Wenn Sie mehr wissen wollen, oder mich für ein Seminar oder eine Keynote für Ihre Organisation buchen wollen, freue ich mich!

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